Mit dem Wohnmobil durch Frankreich:

Loire - Bretagne - Normandie

Ein kleiner Reisebericht mit Hund

 

Seit gut einem Jahr begleitet uns nun unser Kromfohrländer Rüde Bilbo vom Schloss Blankenstein, den wir selbstverständlich auch bei der Planung des Sommerurlaubs mit berücksichtigt haben.

Diesmal sollte das Ziel Frankreich sein, welches wir mit dem Wohnmobil bereisen wollten. Da wir bislang weder in Europa mit dem Wohnmobil, noch mit einem Hund unterwegs waren, waren wir sehr gespannt darauf, was uns erwartet und wie alles klappt.

Gemeinsam mit unserer 13-jährigen Tochter und dem 1-jährigen Bilbo waren wir von Ende August bis Mitte September unterwegs. Dieser Zeitraum ist insofern recht günstig, da die Schulferien der Franzosen bereits zu Ende gehen, was sich sowohl bei den Preisen als auch im Andrang bei den Sehenswürdigkeiten deutlich bemerkbar gemacht hat.

Unsere Reiseroute führte uns von Erlangen über Metz, durch das Tal der Loire mit seinen Schlössern bis an den Atlantik bei Guérande. Von dort folgten wir dem Küstenverlauf Richtung Norden durch die Bretagne bis in die Normandie und wieder zurück nach Erlangen. Insgesamt waren wir 3 Wochen unterwegs und haben dabei rund 3500 km zurückgelegt.

Das Autofahren hat Bilbo gut vertragen. Anfangs hatten wir ihn noch in einer Transportbox am Boden stehen. Dies hat ihm aber gar nicht gefallen, deshalb durfte er den restlichen Reiseverlauf neben unserer Tochter, angeschnallt auf der Bank, thronen.

Den Routenverlauf haben wir im Vorfeld nur grob abgesteckt und konnten uns so einfach treiben lassen. Wir sind dort geblieben wo es uns gefallen hat – wenn es besonders schön war, auch mehrere Tage.


Dabei konnten wir feststellen, dass sich Frankreich ganz wunderbar mit Kind, Hund und Wohnmobil bereisen lässt. Die französischen Ortschaften sind sehr gut auf Wohnmobilreisende eingestellt und die Sprachbarriere ist mittlerweile auch nicht mehr besonders groß, so dass man mit Englisch und ein paar Brocken Französisch ganz gut durch kommt.

Und gerade was den Umgang mit Hunden betrifft waren wir positiv überrascht.

Hunde sind in Frankreich nahezu überall willkommen: Sowohl auf den Campingplätzen als auch in den Restaurants sind Herrchen und Hund gern gesehene Gäste. Zwar ist an vielen Stränden der Zugang für Hunde eigentlich verboten, wenn man aber morgens oder abends am Strand unterwegs ist bzw. nicht allzu viel los ist und man sich dezent im Hintergrund hält, wird man auch nirgendwo vertrieben. Wie man auf dem Bild sehen kann hat Bilbo das Strandleben gut gefallen.

Wir hatten außerdem unsere Fahrräder dabei und konnten so ein paar schöne Raddtouren machen. Bilbo ist dabei immer ein Stück neben dem Fahrrad hergelaufen, wenn er nicht mehr konnte oder es zu heiß wurde, hat er sich aber auch gerne im Fahrradkorb – die Nase immer im Wind - chauffieren lassen.

Leider ist es in Frankreich nicht so üblich den Hundekot auf zu sammeln. Wir haben dies aber in Frankreich genauso ordentlich wie daheim gemacht und sind dafür auch des Öfteren gelobt worden.

Da auch das Wetter perfekt mitgespielt hat, war dies somit eine wunderbare Reise, die wir nur empfehlen können.